Rosen

Rosen - Rosa

Rosen sind wahrscheinlich die beliebtesten Pflanzen im Garten. Etwa 150 Arten und unendliche viele Hybriden gibt es Weltweit. Nicht nur ihrer Schönheit und Duftes wegen aber auch Ihre Früchte sind als Vitamine-Spender sehr beliebt. Die s.g. Wildrosen wie Rosa canina, Rosa glauca, Rosa nitida, Rosa gallica etc. sind für die Bonsaigestaltung hervorragend geeignet. Diese Wildrosen sind in Allgemeinen sehr robust und die kleinen Blätter und Blüten passen zu den kleinen Bäumchen. Rosen lieben einen sonnigen Standort, nur wenige vertragen Halbschatten. Sie lieben einen luftigen Standort mit etwas lehmigem aber durchlässigem Boden.

 

Standort: Der beste Standort ist von Mitte-Ende Mai bis kurz vor dem Frostanfang im Freien an einem sonnigen Standort. Während der Blütenzeit vor starkem Regen schützen. Im Winter können sie an einen kühlen Standort, nicht über 10°C aufgestellt werden.

Gestaltung/Stilarten: Alle Grössen und Stilarten sind möglich. Frei Aufrecht, Kaskaden, Halbkaskaden, Literatenform etc.

Giessen: Regelmässig giessen. Leicht feucht halten.

Düngen: Ab April kann wieder gedüngt werden, entweder mit Bonsai-Flüssigdünger alle 14 Tage auf feuchtem Boden oder mit Biogold-Original. Im Winter  muss kein Dünger ausgebracht werden. Wenn die Rose gelbliche Blätter bekommt kann dies Eisenmangel bedeuten. In diesem Falle etwas mehr düngen oder mit einem Eisenpräparat wie Ferramin nachhelfen. (im Shop erhältlich)

Schnitt: Die Rose wird im März geschnitten. Die Basis ist wichtig für die weitere Gestaltung. Auf die Blütenknospen achten. Im Frühling etwas länger lassen damit die Blütenknospen sich entfalten können und gegen den Herbst die verblühten Knospen stehen lassen, damit sich die hübschen Hagenbuten bilden können.

Drahten: Ist möglich. Bei älteren Ästen müssen Sie aber sehr vorsichtig vorgehen, da diese sehr brüchig sind und bei geringem Druck leicht brechen. Im Herbst den Draht entfernen.

Umtopfen: Jungpflanzen sollten Sie nicht zu schnell in eine Bonsaischale einpflanzen. Lieber im Freien einige Jahre als Bonsai pflegen und schneiden, damit der Stamm sich gut entwickeln kann. Als Bonsaierde eignet sich die Akadamaerde hervorragend. Vergessen Sie nicht eine Drainageschicht einzubauen mit Abdeckgitter etc. (alles im Shop erhältlich)

Wachstumsstörungen: Die Blätter hellen auf, die Blattnerven erscheinen dünkler als die Blattfläche. Hier haben wir es mit Chlorose oder Eisenmangel zu tun. Wird noch gern durch kalkhaltiges Wasser oder durch zu häufiges Giessen verursacht. Weniger Giessen oder kalziumarmes Mineralwasser zum Giessen nehmen. Abhilfe schaffen auch ein oder zwei Giessbehandlungen mit Ferramin von Neudorf.

Pflanzenschutz: Dickmaulrüssler und ihre Larven können in kurzer Zeit einen Bonsai zum Absterben bringen. Regelmässige Kontrolle wäre angebracht.
Spinnmilben.
Blattläuse.
Blattfleckenkrankheit - Auf Blättern regelmässige schwarze Flecken, befallene Blätter fallen ab. (Sternrusstau)
Gelegentlich kann eine Pilzkrankheit wie Mehltau auftreten, durch das Entfernen der kranken Blätter können Sie diese Krankheit eindämmen.

Überwinterung: Im Winter können die Rosen kühl, nicht über 10°C aufgestellt werden. Die Wildrosen sind sehr winterhart, brauchen aber eigentlich keinen Frost um blühen zu können.

 

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